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Pfaelzer Brotbuwe

Quadratestadt

Warum man Goldbarren essen sollte

Die Pfälzer Brotbuwe

Wer am duftenden Marktstand der Pfälzer Brotbuwe steht, in Karlsruhe, Baden-Baden oder Mannheim, der vermutet dahinter vermutlich Vollblutbäcker aus Leidenschaft. Aber damit liegt man nicht ganz richtig. Wenn man nach dem Verzehr einer Leckerei wie der „Doppelkruste“ auf der Suche nach Wiederholung nach dem Urheber des Geschmacks recherchiert, landet man bei Oliver Schwab, 56 Jahre alt und dreifacher Familienvater. Er ist der Neffe der Inhaberin der Bäckerei Schwab in Leimersheim und studierter BWLer, ehemaliger Außendienstler und Finanzmakler. Zwar hatte sein Aufgabengebiet schon früher etwas mit dem Bäckerhandwerk zu tun, aber nie hatte er vorher selbst die Finger im Spiel.

Oliver hatte eines Tages genug von der Finanzbranche und wollte etwas ganz anderes machen. Eher spaßeshalber verkaufte er auf einem Wochenmarkt in Rastatt Brot, Brötchen und Kuchen mit einem Freund. Was als Modellversuch begann, mündete in eine unfassbare Erfolgsgeschichte. Nach begeisterten Kunden in Rastatt war der Wochenmarkt in Karlsruhe sein nächstes Ziel. Der dortige Marktleiter gab ihm tatsächlich eine Chance, sich zu beweisen. Zu Recht, denn auch Karlsruher Kunden liebten ihn und seine Backwaren, und so kamen weitere Märkte hinzu.

Wie aus Oliver die Pfälzer Brotbuwe wurde? Manchmal bringen scheinbare Zufälle die großartigsten Dinge hervor. Die weite Verbreitung der leckeren Backwaren der Pfälzer Brotbuwe, auch im Mannheimer Raum, verdanken wir einem solchen Zufall. Er heißt Marcel Höhn. Der 32-jährige kommt ursprünglich aus dem kaufmännischen Bereich, hatte mit Immobilien, Events, Sport und Marketing zu tun. Das war in seinem früheren Leben. Bevor das Brot begann, sich dort breit zu machen. Der Mannheimer Marcel war wegen Corona in Kurzarbeit, als er Oliver traf, und damit begann die Expansion der Pfälzer Brotbuwe in den Mannheimer Raum. Schnell war klar: Das funktioniert, die Leute lieben es, die Brote machen süchtig, und zusammen wird das groß.

Der Name unseres Unterfangens sollte einen hohen Wiedererkennungswert haben.

Diese Mission ist in jedem Fall geglückt. Dass sie ihn auf Märkten repräsentieren und nicht in Bäckereifilialen hat nachvollziehbare Gründe: Ein Ladengeschäft wird aufgrund der vielen bestehenden Bäckereien nur noch selten genehmigt. Das Modell des Marktstandes erschien Oliver da von Beginn an deutlich einfacher und attraktiver.

Bedingt durch Corona kaufen die Kunden lieber draußen unter freiem Himmel, die Investitionskosten draußen auf dem Wochenmarkt sind viel niedriger und man kann mit einem kleinen Budget starten“ so Oliver. „Man hat kein so hohes Risiko.

Die „Pfälzer Brotbuwe“ sind im wahrsten Sinne des Wortes „in aller Munde“.

Die Rohstoffe und Zutaten für die Leckereien, die Marcel und Oliver auf den Wochenmärkten der Region anbieten, sind alle aus erlesener Hand und vor allem, das ist den beiden wichtig, aus der Region. Die Hauptzutat, das Mehl, stammt aus der Bischoffsmühle in Billigheim-Ingenheim.

Sogar die Rezepte hat Oliver selbst eingebracht.

Die beliebte Doppelkruste ist zum Beispiel ein Brot aus 80% Roggen- und 20% Dinkelmehl und selbst gezüchtetem Sauerteig.

Wir verzichten weitgehend auf Konservierungsstoffe und verwenden nur hochwertige Rohstoffe. In unser Brot kommt keine Backmischung und kein Fertigmehl.

Was die wichtigste Zutat für ein gutes Brot ist?

Wir verordnen dem Teig eine lange Teigruhe, so wird das Brot sehr bekömmlich.

verrät uns Oliver.

Ob man sich Zeit für die Zubereitung eines Brotes nimmt, das schmeckt man. Ein gutes Brot kann man auch nach 5 bis 6 Tagen noch verzehren.

erzählt Marcel.

Wir haben die beiden gefragt, was man tun sollte, wenn man ein überragendes Brot selbst backen will:

Es einfach sein lassen und bei uns kaufen.

Lachen die beiden.

Es nimmt nicht nur sehr viel Zeit in Anspruch, man braucht auch das Equipment. Unsere Brote werden auf Steinplatten gebacken, das macht einen geschmacklichen Unterschied.

An den Ständen kaufen die Kunden am liebsten Brote wie die „Goldbarren“. Das ist ein Brot, welches komplett auf Körnerbasis hergestellt wird. Es enthält überhaupt keine Hefe und kein Mehl, was auch bei den Kunden regelmäßig für Staunen sorgt. Durch seinen exklusiven Namen hat es sich in den Gaumen und Köpfen der Brotliebhaber hier festgesetzt. Und den trägt es absolut zu Recht:

Es hält sich 10 Tage frisch und schmeckt gigantisch. Auch das Brot aus 100% Dinkelmehl ist sehr saftig, und die Süßwarenabteilung ist ebenfalls sehr beliebt.

Wer an den Ständen vorbeischaut wird auf jeden Fall nicht nur Brot mitnehmen, sondern auch gute Laune. Oliver und Marcel bilden ein harmonisches Team und haben viel Spaß bei der Arbeit. Aber davon sollte man sich am besten vor Ort selbst überzeugen.

Jeder sollte unsere Produkte mal probieren und sich ein Bild davon machen und uns dann auch Rückmeldung geben, ob wir auf der richtigen Spur sind

wünscht sich Oliver.

Das Ziel? Die Grenzen der Pfalz mit dem Namen Pfälzer Brotbuwe noch ganz weit auszudehnen!

Ob sie noch was andere essen als ihre eigenen Backwaren? Natürlich nicht.

Heute sind sie in Mannheim auf den Stadtteilwochenmärkten wie folgt anzutreffen:

Mi: Mannheim Lindenhof & Franklin

Do: Mannheim Hauptmarkt Innenstadt

Fr: Mannheim Gartenstadt und Schwetzinger Vorstadt

Sa:  Mannheim Hauptmarkt Innenstadt

 

Redakteurin | Nina-Jenni Badelt

Oliver Schwab und Marcel Höhn =

Pfälzer Brotbuwe

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Mail: brotbuwe@online.de